40 SF
40 SF

Die Rettungsweste mit extra hoher Tragkraft von 360 N. Für harten Feuerwehreinsatz mit schwerem Atemschutzgerät und Feuerwehrhelm. Auch bei aufgeblasener Weste rutscht der Helm nicht ins Gesicht. Die automatische Auslösung SECUMATIC 3001S funktioniert selbst bei Extrembedingungen noch, z. B. wenn die Weste über längere Zeit mit glühendem Rohr von 600 °C in Berührung gekommen ist.

AuftriebSchwimmkörperZulassungen
275 N Leistungsklasse der ISO-Norm 12402
CE: PSA konform mit Richtlinie 89/686/EWG, baumuster- und typgeprüft.

Ausstattungs- und Funktionsdesign

Die SECUMAR 40 SF wurde in enger Zusammenarbeit mit deutschen und niederländischen Berufsfeuerwehren entwickelt. Zugrunde lagen dabei folgende Beobachtungen der Feuerwehr aus Dordrecht:

  • Mangelnder Auftrieb:
    Ein herkömmlicher Auftriebskörper kann einen voll ausgerüsteten Feuerwehrmann (Brandschutzbekleidung, Stiefel, Helm, schwerer Atemschutz), der bis zu 120 N Abtrieb im Wasser erzeugen kann, nicht an der Wasseroberfläche halten.
  • PSA-Kompatibilität:
    Herkömmliche Rettungswesten sind nicht kompatibel mit anderer persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Die aufgeblasene Rettungsweste kann den Helm und die Vollgesichtsmaske in das Gesicht drücken.

Hieraus ergab sich die Entwicklung dieser speziellen Rettungsweste für den Feuerwehreinsatz.

Dimensionierung des Auftriebskörpers

Um den Träger in jedem Fall in die ohnmachtssichere Rückenlage zu drehen, wurde ein Mindestauftriebsvolumen von 30 l festgestellt. Der Schwimmkörper ist mit einem Volumen von 36 l üppig dimensioniert, um eventuellen unterschiedlichen Ausrüstungsgegenständen (Abtrieb) Rechnung zu tragen. Der Schwimmkörper ist im Halsbereich so konstruiert, dass im aufgeblasenen Zustand genügend Platz für Helm, Nackenleder und Maske vorhanden ist.

Schutzhülle

Die Rettungsweste hält einer Strahlungsintensität von 8 kW/m² über 3 Minuten stand, ohne dass Komponenten der Rettungsweste beschädigt werden. Dies gilt insbesondere für die CO₂-Patrone, die nicht über 70° – 90° Celsius erwärmt werden darf.

 

Vorzüge
  • Tragekomfort und Bewegungsfreiheit
    Trotz der großzügig bemessenen Größe des Schwimmkörpers ist die Rettungsweste komfortabel zu tragen und behindert den Träger nicht in seinen Bewegungen. Geeignet für Erwachsene ab 40 kg Körpergewicht und 1,50 m Körpergröße.
  • An und Ablegen
    Am Körper wird die Hülle mittels Leib- und Rückengurt befestigt. Der 50 mm breite Leibgurt wird mit einem schweren Chromstahlbeschlag geschlossen und mittels Schieber zugezogen. Der Rücken- und Schrittgurt wird unter bzw. links und rechts am Atemgerät vorbei geführt. Die Schrittgurte sind so konfiguriert, dass keine Behinderungen beim Kriechen auftreten.
  • Zu Grunde liegende Normen
    • Baumusterprüfung nach Europäischer Norm DIN EN 399, CE-Kennzeichnung
    • Binnenschifffahrts Berufsgenossenschaft BSBG: Rettungsweste für den Feuerwehreinsatz
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