Martin Gonschorek

„Wege zur Moderne“ mit ars secumaris

Martin Gonschorek, Querflöte, und Stefan Matthewes am Klavier gestalten den Konzertabend bei SECUMAR am Freitag, 25. Oktober.

Es ist eine kleine Zeitreise, auf die sich Musikliebhaberinnen und –liebhaber am Freitag, 25. Oktober, begeben können. „Wege zur Moderne“ lautet der Konzerttitel, den Martin Gonschorek (Querflöte) und Stefan Matthewes (Klavier) in den Betriebsräumen des Unternehmens Bernhardt Apparatebau am Bredhornweg 39 in Holm ab 19 Uhr mit Leben erfüllen wollen.

Stefan Matthewes

Stefan Matthewes

Die beiden Künstler verbindet eine langjährige Partnerschaft im Studio und Konzertsaal. Im Mittelpunkt ihrer Duo-Tätigkeit stehen ausgefeilte Kammermusikprogramme, die ansprechend und themenorientiert sind: „Moderne Kunst ist häufig schockierend, provokant, vielleicht auch unverständlich. Moderne Denkungsweisen und künstlerische Neuerungen können sich aber auch subtiler und weniger auffällig manifestieren. In höchst unterschiedlichen Werken von Beethoven bis Poulenc wollen wir diesen Neuerungen auf die Spur kommen. Dass in diesen Untersuchungen geheime Liebesaffären und öffentliche Berufsverbote eine gar nicht so unwichtige Rolle spielen, macht den Eindruck der Kunstwerke vielleicht sogar noch faszinierender.“

Ludwig van Beethoven mit der Sonate für Klavier, Es-Dur op. 81 a bildet gewissermaßen als „revolutionärer Klassiker“ den Ausgangspunkt. Die Romantik ist mit Richard Wagner und Frédéric Chopin vertreten, die Künstler präsentieren Wagners Wesendonck-Lieder in instrumentaler Bearbeitung. Von Chopin steht die „Barcarolle Fis-Dur op. 60“ auf dem Programm.

Die Komponisten der Moderne werden repräsentiert von Béla Bartoks „Im Freien“, der „Sonate für Flöte und Klavier“ von Paul Hindemith und ebenfalls der „Sonate für Flöte und Klavier op. 164“ von Francis Poulenc.

Der Eintritt wird – wie üblich – frei sein, allerdings sind Spenden für einen sozialen Zweck, der den Abend noch bekanntgegeben wird, gern gesehen.

„Wege zur Moderne“ mit ars secumaris

„Wege zur Moderne“ mit ars secumaris