Künstler der Ausstellung „Wolken, Wind und Wellen“

ars secumaris: SECUMAR wird zur Kunstgalerie

„Wolken, Wind und Wellen“ heißt das Thema, zu dem neun Künstlerinnen und Künstler kreativ wurden. Ihre 80 Werke präsentieren sie im neuen Domizil von Bernhardt Apparatebau.

Sie heißen „Sonne am Bodden“ oder „Himmel + Erde“, „Wolken von Menschenhand“, „Sturm im Wasserglas“ oder schlicht „Fisch“ oder „Raps“ – die Rede ist von rund 80 Kunstwerken – Bildern wie Skulpturen- die bis September im SECUMAR-Firmengebäude am Holmer Bredhornweg zu bewundern sind. Sie gehören zu einer Gemeinschaftsausstellung von neun Künstlerinnen und Künstlern der Region Hamburg-Holm unter dem Titel „Wolken, Wind und Wellen“.

Wolken, Wind und Wellen machen weiße Wände schöner

Wolken, Wind und Wellen machen weiße Wände schöner

Die Idee zur Ausstellung hatte die Malerin Martina Reinig-Kirchhoff, nachdem sie bei einem Spaziergang in Holm die langen, (noch) weißen Wände in der Empfangshalle von SECUMAR sah. Der lichtdurchflutete Raum stellte eine hervorragende Präsentationsmöglichkeit dar. Gemeinsam mit dem Kulturvereinsvorsitzenden Helmut Werner begeisterten sie Unternehmer Jan-Ulrich Bernhardt für das Projekt. Und ihm gefielen die Exponate mindestens genauso gut wie den rund 200 Gästen, die zur Vernissage gekommen waren.

Martina Reinig-Kirchhoff stellt zumeist großformatige Bilder aus, die überwiegend in Acryl auf Leinwand gearbeitet sind. Ihre Küsten- und Wasserlandschaften beeindrucken durch die harmonische Kombination der kräftigen Farbflächen.

„Ich schaue mit den Augen der Liebe auf eine Landschaft und möchte das Leben mit dem Wind, der Wärme und dem Duft – eben ihre gesamte Kraft – sichtbar machen.“ Dieses Ansinnen nennt die Malerin Susanne Wind, die Eitempera-Werke von Nord- und Ostseeküste vorstellt.

Irene Jochmann hat ein Faible für Aquarelle. Seit 1999 malt sie und fängt das Flair sowohl nordischer als auch südlicher Gefilde ein.

Der 1933 in Altona geborene Heinz Eimert erhielt mit 16 Jahren ersten Mal- und Zeichenunterricht und ist seit 1958 als frei schaffender Grafik- und Fotodesigner tätig. Er faszinierte mit seinen eher abstrakten Bildern Publikum zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland.

Helga Meier wurde durch ihre Arbeit in einem Schriftenatelier auch zu eigener künstlerischer Tätigkeit angeregt. Ihre Aquarelle nehmen Typisches von der Küste auf – vom Stillleben mit Muscheln bis zum Robben-Baby.

Jutta Urban ist leidenschaftliche Aquarell-Malerin. Bei der Ausstellung ist sie mit dem sehr intensiven Werk „Gewitter“ dabei.

Ob Strandläufer oder Segelboot – die Skulpturen des Stahlbildners Mané Eilinghoff zeichnen sich durch filigran Eleganz aus.

Uta Rodehau lebt als frei schaffende Künstlerin und Dozentin in Moorrege. Sie leitet die Malgruppe Holm und bevorzugt Acrylfarben und nähert sich dem Thema Wasser aus einem ganz eigenen Betrachtungswinkel.

Adda Behnke ist in vielen Technikern firm, ob Silberdrahtarbeiten oder Batiken, Aquarelle oder Blattgold-Collagen. Ihre ausgestellten Werke „Lust auf Meer? Aber sicher!“ haben eine außergewöhnliche Beziehung zu SECUMAR. Der Grund: Sie besorgte sich Stoffreste und andere Materialien, die bei der Produktion von Rettungswesten so anfallen – vom Schwimmkörper-Gewebe in leuchtorange und gelb bis zu verschieden roten und blauen Schutzhüllen-Stoffen. Farbenprächtige Collagen mit maritimen Motiven sind das Ergebnis.

„Ich freue mich über die Ausstellung – unsere weißen Wände sind perfekt gefüllt“, erklärte Geschäftsführer Jan-Ulrich Bernhardt.