2011: Das Jubiläum: ein Museum zum 50.!

1961 bis 2011 – die Marke SECUMAR wird ein halbes Jahrhundert alt. Bernhardt Apparatebau nimmt das als Anlass, das vermutlich erste Rettungswesten-Museum der Welt einzurichten.

Das erste Rettungswesten-Museum der Welt

Jan-Ulrich und Benjamin Bernhardt

Jan-Ulrich und Benjamin Bernhardt

Seitdem sich Firmengründer Jost Bernhardt das erste Mal mit Sicherheit auf See beschäftigte, hat sich eine Vielzahl von Utensilien aus der weiten Wasser-Welt angesammelt. Allein die verschiedenen Rettungswesten-Modelle, die Jost Bernhardt für seine Schwimmphysik-Versuche in den 1950er Jahren benötigte, sind so interessant, dass sie nicht in irgendwelchen Lagern verschwinden sollten. Jost Bernhardts Sohn Jan-Ulrich setzte das Zusammentragen von wichtigen und spektakulären aber auch skurrilen und gefährlichen Dingen fort, die unter dem Stichwort „Rettungsmittel“ zusammengefasst werden können. An Hand von mehr als 100 Exponaten in 18 Vitrinen wird ein Blick weit zurück in die Rettungsmittel-Vergangenheit geworfen. Das beginnt bei Ausrüstungsstücken der DGzRS aus den 1920er Jahren und führt weiter zu den Erkenntnissen, die der Untergang des Schlachtschiffes „Bismarck“ im Jahre 1941 ergab, bei dem ein Großteil der Besatzung umkam. Militärische Rettungswesten verschiedener Nationen aus damaliger und aktueller Zeit sind zu betrachten. Zudem wurden Rettungswesten für Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Seenot-Retter und die Luftfahrt, für die Berufs- und für die Sportschifffahrt aus unterschiedlichen Epochen zusammengestellt.

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens von SECUMAR wurde das vermutlich erste Rettungswestenmuseum der Welt gemeinsam mit Zeitzeugen, Anwendern, Geschäftspartnern und vielen anderen Gästen eröffnet.