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Jahr für Jahr etwa 100 ertrunkene Binnenschiffer – das ist die bedrückende Situation in den 60-er Jahren. Mehr als Grund genug für SECUMAR, sich darüber Gedanken zu machen und eine Lösung zu finden. Sie kommt 1970 auf den Markt. Ihr Name: SECUMAR BS 8. Sie bringt gleich mehrere Innovationen und Vorteile auf einen Schlag: Sie ist ohnmachtssicher durch eine Vollautomatik, handlich und unauffällig, nahezu unsichtbar durch eine besondere Faltmethode des Schwimmkörpers. Der bestechende Tragekomfort zieht Kreise weit über die Berufsschifffahrt hinaus. Er schafft den Durchbruch in bis heute ständig wachsendes Gebiet, das der Segler und Freizeitkapitäne.
1970: Die unsichtbare Rettungsweste BS8 weiterlesen

Die Schwimmphysik:  Im Wasser hat nur der Kopf Gewicht – Zur Lebenserhaltung ist der Mensch im Medium Wasser an die Sauerstoffaufnahme aus der Luft gebunden. Er befindet sich somit in einer Grenzsituation zwischen Luft und Wasser, weil seine Atmungsöffnungen in Medium Luft verbleiben müssen. Ein Wasserrettungsmittel muss daher unter allen Umständen die Atmungsöffnungen freihalten, und zwar unabhängig von evtl. durch Schwimmbewegungen zusätzlich erzeugtem dynamischem Auftrieb.
Allgemeine Schwimmphysik weiterlesen

Eine Schiffs-Tragödie erschüttert ganz Deutschland: Das Segelschulschiff Pamir sinkt am 21. September 1957 im Orkan vor den Azoren. Von den 86 Besatzungsmitgliedern können drei Tage später nur sechs Mann völlig erschöpft aus zerschlagenen Rettungsbooten geborgen werden. Die anderen hat die tosende See getötet – trotz angelegter Schwimmwesten. Dies ist der Anlass für Jost Bernhardt, Rettungsgeräte zu konstruieren, die den Träger auch dann vor dem Ertrinken schützen, wenn er ohnmächtig ist.
1957: Aus der Wasserhölle gab es für die „Pamir“ kein Entkommen weiterlesen

Im zweiten Weltkrieg war Hamburg und insbesondere der Hafen immer wieder das Ziel von Bombenangriffen der Alliierten gewesen. Hier lag mit den Werften ein industrieller Kern der Rüstungsproduktion. Bei Blohm & Voss und anderen wurde besonders die „U-Boot-Waffe“ geschmiedet. Tausende von Tonnen Bomben gingen auf die Hafenanlagen nieder. Schiffe wurden versenkt, Kais und Spundwände zerstört, an Kränen, Docks, Schuppen schier unermesslicher Schaden angerichtet. Da hieß es nach dem Ende der Katastrophe erst einmal: aufräumen!
1945: Brennpunkt: Hafen Hamburg weiterlesen