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SECUMAR – einzigartig durch konsequente Forschung und Innovationen

Das Firmengebäude in Holm (seit 2004)

Das Firmengebäude in Holm (seit 2004)

Viele Firmen haben sich die Sicherheit der Seefahrt zu ihrem Aufgabenfeld gemacht. Doch wohl kaum eine von ihnen hat sich dem Gebiet mit einem derartig hohen Anspruch und so wissenschaftlich fundiert genähert wie die Bernhardt Apparatebau GmbH u. Co aus Holm bei Hamburg.

Seit mittlerweile über 60 Jahren steht das Unternehmen, das Rettungsmittel unter dem Markennamen SECUMAR fertigt und vertreibt, für innovative Produkte. Konsequente Forschung und höchste Qualitätsansprüche haben Bernhardt Apparatebau zu einer weltweit führenden Position in der Branche verholfen.

Ausgangspunkt dieser einzigartigen Entwicklung waren Grundlagenforschungen des Firmengründers Jost Bernhardt. Nachdem sein Vater Karl Bernhardt ab dem Jahre 1926 Helmtaucherausrüstungen hergestellt hatte, wendete sich Jost Bernhardt nach dem Krieg dem Bereich Seenot-Rettungsmittel zu.

Das Segelschulschiff PAMIR

Was für ein Schiff! Die Pamir unter Vollzeug.

Was für ein Schiff! Die Pamir unter Vollzeug.

Geprägt von der Tragödie des Segelschulschiffes „Pamir“, bei dessen Untergang im Jahre 1957 insgesamt 80 Männer teilweise trotz angelegter Schwimmwesten ums Leben kamen, intensivierte Jost Bernhardt seine Untersuchungen zur Schwimmphysik. Seine Veröffentlichungen „Zur Problematik der Schwimmweste“ und „Der Mensch im Medium Wasser“ (1958/1959) analysierten die bis dahin vorhandene Technik. Sie deckten zudem deren Schwachstellen auf und lieferten Grundlagen für die Konstruktion weitaus effektiverer Rettungsgeräte. Erster Meilenstein war schon im Jahr 1958 die Einführung einer Rettungsweste, die ihren Träger auch im Fall einer Ohnmacht vor dem Ertrinken schützt.


Konsequente Forschung seit Beginn der 1950er Jahre

Es folgte eine ebenso konsequente wie kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die in ständig verbesserten und neuartigen Produkten mündete. Ein Schub setzte im Jahre 1964 ein, als die Bundesmarine sich für die SECUMAR MRS 3 als Standardweste entschied. Das Vertrauen der Bundeswehr und der Seestreitkräfte vieler anderer Nationen in SECUMAR-Rettungswesten hat seitdem Bestand.

Ebenso die Anstrengungen in der Forschung. Eine Konsequenz und ein weiteres Ereignis von herausragender Bedeutung war 1970 die Zulassung der SECUMAR BS 8. Dies war eine kompakte, vollautomatisch aufblasbare Rettungsweste, die durch Kontakt mit dem Wasser ausgelöst wurde. Zunächst für die Binnenschifffahrt angelegt, führte diese Konzeption auch zum Durchbruch im Wassersport.

"Rettungswesten-Papst" und Gründer der Marke SECUMAR (1961): Jost Bernhardt

„Rettungswesten-Papst“ und Gründer der Marke SECUMAR (1961): Jost Bernhardt

Firmengründer Karl Bernhardt im Jahr 1951

Firmengründer Karl Bernhardt im Jahr 1951

Die SECUMAR BS 8: erste vollautomatisch aufblasbare Rettungsweste

Die SECUMAR BS 8: erste vollautomatisch aufblasbare Rettungsweste


In der Folge wurde die Technik der Rettungswesten mehr und mehr verfeinert. Die Auslöseautomaten, heute schon in der vierten Generation, wurden in ihrer Konstruktion robuster und durch Verkehrsampeltechnik zunehmend „narrensicher“; die Schwimmkörper durch neue Materialien und Verfahren strapazierfähiger und in ihrer Dichtigkeit zuverlässiger; die kompletten Rettungswesten durch Form- und Tragedesign sowie durch zusätzliche Komponenten wie beispielsweise Notleuchten und Sprayschutzhauben leistungsfähiger.

Das Unternehmen heute

Das ISO9001-zertifizierte Unternehmen besitzt derzeit ein 100 Fachkräfte starkes Team und erwirtschaftet einem Jahresumsatz im zweistelligen Millionen Euro Bereich. Die enge Zusammenarbeit mit diversen Hilfsorganisationen wie der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), der DLRG oder dem THW bietet nicht zuletzt intensiven Einblick in die Praxis, sondern stellt auch künftig hohe Anforderungen an Forschung, Entwicklung und Design aller Produktkomponenten.

Denn die Philosophie der Firma ist es, auf dem Gebiet der Rettungsmittel-Technik fortwährend maßgeschneiderte, auch mit anderen Systemen kompatible Lösungen zu entwerfen, um bestehende und kommende Kundenanforderungen nach einem Schutz vor Ertrinken in welchen Situationen auch immer erfüllen zu können.

100-prozentige Sicherheit gibt es nicht, wenn man sich mit den Gewalten der Natur auseinandersetzt. Doch Bernhardt Apparatebau ist auf dem Weg, diesem 100-Prozent-Ziel möglichst nahe zu kommen.

Alle automatisch aufblasbaren SECUMAR Rettungswesten besitzen seit dem Jahr 1992 Auslösevorrichtungen, bei denen sich CO2-Patronen nicht selbstständig oder unbeabsichtigt herausdrehen können. Die Auslösevorrichtungen wurden so entwickelt, dass genau dieses Szenario vermieden wird.

Seit dem Jahr 1992 besitzen alle automatisch aufblasbaren SECUMAR Rettungswesten für den SPORT- und den PROFESSIONAL-Bereich eine der folgenden Auslösevorrichtungen:

  1. SECUMATIC 3001S (seit 1992)
  2. SECUMATIC 4001S (seit 1999)

Diese beiden Auslösevorrichtungen werden nachfolgend näher beschrieben.

Sicherer Sitz von CO2-Patronen in allen SECUMAR Rettungswesten seit 1992 weiterlesen

Das Jahr 2019 ist bereits fast vorüber. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr.

Die Crew von SECUMAR wünscht allen frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2020.

Frohe Weihnachten! weiterlesen

Mal zart romantisch, mal kraftvoll getragen – doch immer zauberhaft schön: So kann die Kombination von Viola und Klavier erscheinen. In den Räumen der Firma Bernhardt Apparatebau am Holmer Bredhornweg werden sich die Gäste am Freitag, 8. November, selbst davon überzeugen können. Das „Duo Sonore“ wird im Rahmen der ars secumaris-Reihe ein Konzert geben. Das Duo es besteht aus Lucas Schwengebecher (Viola) und Nils Basters (Klavier).

Duo Sonore bei ars secumaris weiterlesen

Jetzt wird’s jazzig! Frisch, unverbraucht und stets elegant wird das Cole Chandler Quartet am Freitag, den 26. April Jazz-Konzert in den Räumen der Firma Bernhardt Apparatebau am Holmer Bredhornweg darbieten. Zu dem Programm gehören Nummern, die von legendären Songschreibern wie Cole Porter, Irving Berlin, George Gershwin und einem Dutzend anderer Größen des Showbiz geschaffen wurden. Darunter sind Ohrwürmer wie „I Love Paris“, „A Foggy Day“, „They Can’t Take That Away“, aber auch gefühlvolle Balladen wie „Someone To Watch Over Me“.

Cole Chandler Quartet weiterlesen

Das verspricht spannend zu werden: zwei Techniken und als Klammer die Motive. „Druckgrafik trifft Fotografie“ – und beides bildet norddeutsch-maritime Welten ab, jedes auf seine ganz eigene Art, jedes mit seinen typischen Vorzügen. Fotograf Carsten Koch und Dieter Tautz mit Holzschnitten und Radierungen werden ihre Werke ab Freitag, den 8. Februar, ab 19:30 Uhr in der Reihe „ars secumaris“ im SECUMAR-Betriebsgebäude am Bredhornweg in Holm präsentieren. Einlass zur Vernissage ist um 19 Uhr.

ars secumaris Ausstellung: Druckgrafik trifft Fotografie weiterlesen

Seit den Anfängen der Zivilisation gilt, dass Musik eine starke Kraft ist, die Menschen verbindet. Wer gemeinsam musiziert und dem zuhört, ist des gleichen Sinnes. Kurz: Man ist „Unter Freunden“. So ein Flair soll auch das kommende Konzert in der Reihe ars secumaris durchwehen. Deshalb haben sich Rachel Harris (Barockvioline) und Daniel Zimmermann (Cembalo) dieses Motto gewählt. Die beiden gehören zum Ensemble Schirokko und werden am Freitag, den 9. November, ab 19.30 Uhr im SECUMAR-Betriebsgebäude am Bredhornweg in Holm auftreten. Traditionell findet sich das Publikum ab 19 Uhr ein, um sich gemeinsam bei einem Sekt oder Wasser auf die Veranstaltung zu freuen. ars secumaris Konzert „Unter Freunden“ weiterlesen