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Ein halbes Jahrhundert „securitas in mare“

Bernhardt Apparatebau GmbH mit 50 Jahren Erfolg der Marke SECUMAR – und positiven Perspektiven

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Jost Bernhardt (rechts) und sein Assistent Horst Matzkeit bei schwimmphysikalischen Versuchen im Hamburger Thede-Bad, Sie bildeten die Grundlage für die Veröffentlichung „Der Mensch im Medium Wasser“ – dem Standardwerk der Schwimmphysik bei Rettungsmittel
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Rettungsmittel aus aller Welt aus mehr als 100 Jahren - Benjamin (links) und Jan-Ulrich Bernhardt haben sie im SECUMAR-Museum gesammelt.

Es gibt wohl keinen Wassersportler oder Berufsschiffer in Deutschland und wenige an den anderen Küsten und auf den Wasserstraßen der Welt, denen der Name SECUMAR völlig unbekannt ist. Das hat seinen Grund: Seit genau 50 Jahren fertigt das Unternehmen Bernhardt Apparatebau Rettungswesten mit dem lateinischen Credo „securitas in mare“, Sicherheit im Meer, kurz: SECUMAR. Ein halbes Jahrhundert im Dienste der Sicherheit ist Anlass genug, eine kleine Bilanz zu ziehen und voraus zu blicken.

Die Firmenphilosophie ist seit der Gründung im Jahr 1961, aber eigentlich schon seit der Ingenieur Karl Bernhardt im Jahre 1926 eine Fabrikation von Helmtaucherausrüstungen ins Leben rief, konstant geblieben: Nie mit dem Erreichten zufrieden sein, ständig neue Lösungen suchen und sie in höchster Qualität realisieren. Nach Karl Bernhardt, seinem Sohn Jost, und seinem Enkel Jan-Ulrich, lebt jetzt Ur-Enkel Benjamin Bernhardt diese Maxime und geht damit auch in die Zukunft des Familienunternehmens.

Eine Vielzahl von Neuerungen auf dem Gebiet der Seenotrettungsmittel ist mit dem Namen SECUMAR verbunden. Ursache dafür ist die Tatsache, dass seit Beginn dem Bereich Forschung und Entwicklung große Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Den Grundstein legte Jost Bernhardt mit seiner Grundlagenforschung zur Schwimmphysik im Standardwerk der Branche „Der Mensch im Medium Wasser“. Aktuell sind von der rund 100 Personen starken Belegschaft in der Betriebsstätte in Holm bei Hamburg mehr als zehn Techniker mit der Weiterentwicklung und Neukonzeption der Produkte befasst. Ergebnisse sind nicht nur ständig neue Schwimmkörper-Designs, sondern auch Innovationen wie das Doppelkammer-System oder verschiedene Beschläge, die später sogar von Wettbewerbern nachempfunden wurden.

Diese innovativen Produkte der aufblasbaren Rettungswesten werden nach deutschen Qualitätsbegriffen in Deutschland gefertigt – selbst personalintensive Arbeiten, wie sie eine Näherei mit sich bringt, werden im Inland ausgeführt. Hinzu kommen zahllose Tests sowohl der einzelnen Komponenten einer Rettungsweste als auch fertig montierter Einheiten. SECUMAR geht dabei in seinen Maßstäben oft über gesetzlich geforderte Normen hinaus und gibt sich selbst Verpflichtungen wie sie unter anderem der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) aufstellt, dem das Unternehmen seit dessen Gründung im Jahre 1984 angehört.

Folge des unbedingten Vorrangs von Qualität ist nicht nur, dass allein in Deutschland mittlerweile Hunderttausende von Wassersportlern auf SECUMAR Rettungswesten vertrauen, auch viele professionelle Institutionen wollen nicht auf sie verzichten. Das reicht von der DLRG über die Feuerwehr bis zu den Wasserschutzpolizeien verschiedener Bundesländer und von der DGzRS bis zur SNSM, der französischen Seenotrettungsgesellschaft und vieler anderer Institutionen weltweit.

Dem gesellschaftlichen und demografischen Wandel, der auch Auswirkungen auf den Wassersport haben wird, begegnet SECUMAR auf mehrere Art. Zum einen gilt es, den technologischen Vorsprung zu halten, zum anderen sind neue Produkt- und Zielgruppen in der Planung.

50 Jahre SECUMAR - Katalogtitelbilder seit 1963

1963 Nachtsignalmittel für Seenotrettung1965196619671971-1978 SECUMAR BS81971-1978 SECUMAR 121971-1978 SECUMAR 121971-1978 SECU 17
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