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Christian Forte
am 03.06.2013, 59555 Lippstadt, NRW
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Gibt es eine Feststoffweste die für die Aufgaben für das Technische Hilfs Werk (THW)zugelassen ist?? Mir wurden die Eck-daten 90Kg 175N zugetragen.Finde aber bei euch leider nichts darüber.
Antwort: Natürlich existiert eine THW-Feststoffweste, die 11 M / 11 THW. Wir werden Sie direkt kontaktieren. |
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Heiko Melzner
am 11.04.2013, 45731 Waltrop, Deutschland
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Ich habe eine sehr alte SECUMAR BS 10 und möchte zu Unterrichtszwecken die Automatikfunktion erkären.
Leider habe ich nirgendwo Unterlagen über diesen alten Auslösemechanismus gefunden.
Mir gelingt es nicht ,den roten Stift wieder einzuschieben.
Über Informationen würde ich mich sehr freuen.
MfG
HEIKO
Antwort: Ihre Weste stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus den 1980er Jahren und hat ihr vorgesehenes Lebensalter bei weitem überschritten.
Bei der Auslöseautomatik handelt es sich um eine SECUMATIC 2000, welche wir seit über 20 Jahren nicht mehr in unsere Produkte einbauen. Eine digitale Dokumentation existierte damals noch nicht, daher können Sie nirgends eine Anleitung herunterladen.
Zur SECUMATIC 2000:
Der rote Stift indiziert, dass die Automatik nicht gespannt und somit nicht einsatzbereit ist. Um die Automatik wiederklarzumachen gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
- Tablettenschieber (schwarz) vollständig aus dem Gehäuse schieben.
- Falls vorhanden, Tablettenreste aus dem Tablettenfach entfernen.
- Handauslösehebel vollständig in das Gehäuse einlegen.
- Neue Auslösetablette (Pille) in das Tablettenfach einlegen.
- Zum Spannen der SECUMATIC den Tablettenschieber in das Gehäuse bis zum Einrasten hineindrücken. Automatik dafür ggf. auf eine feste Unterlage absetzen. Der rote Stift verschwindet automatisch im Gehäuse der SECUMATIC.
- Neue Patrone einschrauben.
- Sicherstellen, dass die Weste nie wieder eingesetzt wird.
- Fertig.
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Thomas Neugebauer
am 12.03.2013, Hannover, Deutschland
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Wir hatten bisher die CS275 Duo Protect, die aber jetzt 12 Jahre alt ist und nicht mehr gewartet wird. Kann evtl. der Schwimmkörper erneuert werden? Welche Weste empfehlen Sie als Ersatz? Wir tendieren zur Ultra AX plus, da sie komplett ausgestattet ist. Sie empfehlen oft die 275 N Westen, bieten aber auch 150 N Westen an. Für welche Reviere / Anzüge ist 150 N zu empfehlen?
Antwort: Schwimmkörper und Auslösevorrichtung sind bei einer aufblasbaren Rettungsweste sicherlich die kurzlebigsten Elemente. Ein Schwimmkörper kann jedoch nur funktionieren, wenn er korrekt am Körper angebracht wird. Dies bewerkstelligt die Schutzhülle, in die er integriert ist und sie ist ebenfalls einer Alterung ausgesetzt. Ein Austausch des Schwimmkörpers wäre somit nach über 10 Jahren Lebensdauer unverantwortlich und daher können wir dies nicht für Sie vornehmen.
Hinzu kommt, dass Sie eine Weste mit integriertem Harness (Lifebelt) besitzen. Der Harness ist separat betrachtet bereits ein Rettungsmittel, das nach der europäischen PSA-Richtlinie 89/686/EWG der Kategorie III zugeordnet ist. Das bedeutet, dass er einen Schutz gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden bieten soll. Alleine deshalb ist eine Verlängerung der Produkt-Lebensdauer nicht möglich.
Die Auswahl der korrekten Auftriebsklasse ist individuell zu beantworten. Generell gilt, dass
1.) mehr Auftrieb zumeist auch mehr Mundfreibord und bessere Dreheigenschaften bedeutet und
2.) je wasserdichter ein Bekleidungsstück ist desto mehr Eigenauftrieb bringt es mit bzw. desto mehr Luft kann es einschließen. Hier wird im Falle einer Bewusstlosigkeit mehr Leistung von der Rettungsweste verlangt.
Wenn Sie nach der Kompatibilität zu Anzügen fragen, geht unsere Empfehlung definitiv zu 275 N.
Wir empfehlen Ihnen die SCOUT 275 3D. Sie besitzt einen sehr guten Tragekomfort und ist serienmäßig mit Schrittgurt, Licht und Sprayschutzhaube ausgestattet. Zudem bringt sie die Vorrichtung für die Anbringung eines Seenotsenders mit. Der 275 N 3D-Schwimmkörper besitzt hervorragende Dreheigenschaften. |
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Werner Knopp
am 02.02.2013, Dresden, D
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Hallo,was kann ich mit über 10 Jahren alten autom. Re-Westen machen. Gibt es eine Stelle, wo ich die abgeben und/oder entsorgen kann?
Dank und Gruß
Werner Knopp
Antwort: Natürlich eignen sich alte SECUMAR-Rettungswesten wunderbar für das private maritime Museum oder die Hausbar. Allerdings sollte sichergestellt werden, dass die Westen nicht mehr verwendet werden können. Sollte jedoch weder in der Hausbar noch im Museum Platz für Ihre SECUMAR-Weste sein, so können Sie sie natürlich alternativ gerne zur sachgerechten Entsorgung zu uns senden. |
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Volker Borowski
am 21.11.2012, Schenefeld, Deutschland
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Hallo,
ich hatte kürzlich im Rahmen eines Trainings die Chance meine 275N Weste (renomiertes Fremdprodukt) mit Floater auszuprobieren. Die hat mich aber nicht mit dem Floater umgedreht. Fragen:
1) Ist der Sender in der Scout in so einem Fall (Floater) evtl. ein Problem, weil der ja in Bauchlage mit ein paar 100g bis zum Ende der Drehung am falschen Ende sitzt?
2) Kann man in die Tetra auch nachträglich so einen Scoutsender einbauen?
3) Kann man mal eine Tetra zur Probeauslösung bekommen (Gegen Zahlung von Wartung und Ersatzauslöser natürlich).
Aktuell tendiere ich eher zu einer Tetra und ggf. später einem AIS Sender für die Hosentasche.
Dann geht AIS zwar nicht automatisch los, aber wenn der Sender die Drehung verhindert ist das auch eher schlecht.
Ich bin mit 80kg eher einer der leichteren. Der Floater hat 50N Eigenauftrieb.
Vielen Dank für Infos dazu.
Antwort: Grundsätzlich sind Floating-Anzüge eine gute Sache, jedoch ausschließlich in Verbindung mit einer ordentlichen Rettungsweste. Im Falle einer Bewusstlosigkeit dienen sie alleine nicht der Lebensrettung. Unseres Wissens ist der 3D-Schwimmkörper die einzige Möglichkeit, eine bewusstlose Person in einem Floating-Anzug zu drehen und damit das Überleben zu sichern.
Zu Ihren Fragen im Einzelnen:
zu 1.) Grundsätzlich ist das Gewicht des Seenotsenders kein Problem. Der schwerste uns bekannte PLB-/SART-Sender wiegt ca. 200 g. Entscheidend im Wasser ist jedoch das spezifische Gewicht des Seenotsenders (Dichte), also der Auf- bzw. Abtrieb im Wasser. Einige Seenotsender sind sogar schwimmfähig. Bei einer Anbringung an einem 3D-Schwimmkörper sitzen sie, wenn die Person in Rückenlage im Wasser liegt, am höchsten Punkt. Liegt die Person in Bauchlage im Wasser, so bringt ein Seenotsender möglicherweise zusätzlich Auftrieb an der tiefsten Stelle mit und kann das Drehen in eine ohnmachtssichere Lage somit sogar unterstützen.
zu 2.) Die Integration eines Seenotsenders in eine Rettungsweste ist nur sinnvoll, wenn die Aktivierung mit der Rettungsweste vollautomatisch also auch bei Bewusstlosigkeit funktioniert. Dies setze eine feste Anbringung am Schwimmkörper voraus, welche so gelöst ist, dass sich Rettungsweste und Seenotsender in ihrer Funktion nicht stören sondern unterstützen. Bei dem 3D-Schwimmkörper haben wir dies mit einer fest am Schwimmkörper verschweißten Sender-Tasche gelöst. Diese Tasche kann lediglich bei Herstellung des Schwimmkörpers integriert werden, nachträglich ist dies leider nicht möglich. Somit kann kein Seenotsender nachträglich in die TETRA 275 3D eingebaut werden. Unsere Lösung hierfür ist die SCOUT 275 3D. Diese bieten wir mit einer Sendertasche für den easyRESCUE A040-BW-COM AIS SART-Sender an.
zu 3.) Leider können wir aus verschiedenen Gründen keine Rettungswesten verleihen. Primär tun wir dies nicht, weil es sich bei Rettungswesten um persönliche Schutzausrüstung mit begrenzter Lebensdauer handelt.
Abschließend: Ihre 80 kg sind im Wasser weniger entscheidend, da wir lediglich den Kopf aus dem Wasser heben wollen. Für Sie gilt dasselbe wie für den Seenotsender: Ihr spezifisches Gewicht ist entscheidend. |
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Wefers
am 20.09.2012, Krefeld, Deutschland
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Liebes Team von Secumar,
welche ausschlaggebende Unterschiede bestehen zwischen den Rettungswesten für den professionellen und den Freizeitbereich? Spricht etwas dagegen, dass wir als Freizeitsegler uns die Westen "Alpha 275, Window" kaufen?
Vielen Dank und freundliche Grüße
Meike Wefers
Antwort: Der grundsätzliche Unterschied zwischen Rettungswesten für den gewerblichen Bereich und den Freizeitbereich besteht darin, dass die Rettungswesten für eine andere Nutzung ausgelegt sind. Unsere gewerblichen Rettungswesten sind dafür ausgelegt, täglich und bei speziellen Tätigkeiten getragen zu werden. Deshalb sind sie in der Regel robuster und aufwändiger verarbeitet. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Freizeit-Westen minderwertig sind und eine kürzere Lebensdauer besitzen. Im Gegenteil: Eine weniger robuste Verarbeitung kann sich beispielsweise auch in einem geringeren Gewicht widerspiegeln. Der Tragekomfort ist schließlich ein wichtiger Faktor.
Zudem kommen sehr unterschiedliche Anforderungen, so dass unsere gewerblichen Westen in der Regel sehr viel spezifischer auf eine Applikation hin konzipiert worden sind. Die Westen müssen kompatibel zu Arbeitsschutzbekleidung wie Helmen, Handschuhen oder Bekleidung sein. Ein Feuerwehrmann bewegt sich in einem anderen Umfeld als ein Seenotretter oder ein Bauarbeiter auf einer Ölplattform. Daher existieren im gewerblichen Bereich gewissermaßen maßgeschneiderte Produkte. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die SPORT-Westen vielseitiger, also für einen größeren Einsatzbereich ausgelegt sind. Dies zeigt sich auch in der Ausstattung. Die SPORT-Westen haben zumeist ein breiter gefächertes Zubehör, welches in vielen gewerblichen Bereichen überhaupt keine Anwendung findet.
Ein einfaches Beispiel: Ein gewerblicher Festmacher in einer Schleuse trägt eine vollkommen andere Weste als ein Hochseefischer. Ersterer benötigt eine sehr robuste Weste mit hohem Abriebschutz, die er ständig zwischen den Manövern an- und auszieht. Diese benötigt der Fischer natürlich auch. Er behält seine Weste jedoch möglicherweise über Stunden an. Fällt der Fischer ins Wasser, hat er möglicherweise mit Seegang zu kämpfen oder auch mit dem Problem, dass er unbemerkt über Bord geht und wiedergefunden werden will. Der Festmacher fällt in die Schleuse. Der Weg ans sichere Ufer ist nicht weit und Seegang ist ebenfalls kein Thema. Betritt der Festmacher jedoch nun ein Fischerboot, wird er aufgrund der anderen Anforderungen und eine veränderten Gefährdungsbeurteilung eine andere Weste anziehen. Ein Freizeitsegler wird zwischen Ablegen, Segeltörn und Anlegen sicher nicht die Weste wechseln, selbst wenn er auf See die Angel auspackt oder sich zwischen zwei Schauern das Ölzeug auszieht. In der Regel vermischen sich im gewerblichen Bereich die Berufsgruppen und Aufgaben nicht so sehr, dass eine Weste für alle Aufgaben nötig ist.
Fazit: Nicht immer ist mehr tatsächlich mehr. Der Nutzungsgrad, die Applikation und das Einsatzgebiet sind entscheidend. Hier existieren maßgebliche Unterschiede zwischen dem gewerblichen Bereich und dem Freizeitbereich. Das ist der Grund für unsere grundsätzliche Trennung dieser Produkte.
In Ihrem Fall könnten Sie theoretisch eine ALPHA 275 zum Segeln verwenden. Die CE-Zulassung trägt die Weste natürlich ebenso wie jede Freizeit-Weste. Allerdings sollten Sie beachten, dass die Weste weder einen integrierten Harness besitzt, noch mit einer Sprayschutzhaube nachgerüstet werden kann. Insofern rate ich von einer ALPHA 275 ab. Sie sollten lieber zu einer BOLERO 275 greifen. Sie ist kurz geschnitten, kompakt und verfügt über eine solide Standardausstattung. Zudem ist vielseitiges Zubehör verfügbar. Dies geht bei der Sorgleine los und geht über ein Seenotlicht bis hin zur Sprayschutzhaube.
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Andreas
am 06.09.2012, Freudenberg, Deutschland
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Ich wiege 140 kg welche Rettungsweste würden Sie mir empfehlen.
Antwort: Grundsätzlich gilt, dass im Wasser das spezifische Gewicht entscheidend ist, also das Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen. Der 140 kg schwere Athlet (Muskeln und Knochen) geht im Wasser unter, der 140 kg schwere Dicke (Fett und Knochen) schwimmt oben auf. Das spezifische Gewicht des Muskelmannes ist also größer als das des Dicken. Am Ende muss jedoch nur der Kopf aus dem Wasser gehoben werden und dieser wiegt bei jedem Menschen ca. 6-8 kg.
Da sich das eigene spezifische Gewicht zwar mit Hilfe des archimedischen Prinzip über die Verdrängung des Wassers in der eigenen Badewanne ermitteln ließe, dies aber dennoch nicht so einfach ist, sollte die Wahl der Rettungsweste primär von der Wahl der Bekleidung abhängig gemacht werden.
Moderne Wetterschutz-Bekleidung besteht zu großen Teilen aus wasser- und teilweise luftdichten Folien und ist an den Öffnungen durch Klett, Manschetten o.ä. verschlossen. Somit kann viel Luft in der Kleidung eingeschlossen werden und so das Drehen in die ohnmachtssichere Lage verhindern. Hier gilt: Je mehr Luft in der Kleidung eingeschlossen ist, desto größer muss der Schwimmkörper sein, um das Drehen in die ohnmachtssichere Lage zu ermöglichen.
Aufgrund unseres Körperbaus und der Tendenz, mit den Füßen voran und/oder dem Wasser zugewandt ins Wasser zu fallen, sammelt sich die Luft üblicherweise im Nackenbereich. Auch ein Bewusstloser schwimmt somit zumindest eine Zeit lang an der Wasseroberfläche, doch leider mit Mund und Nase im Wasser. Entscheidend ist, dass eine Rettungsweste mehr Volumen hat als in der Kleidung einschlossen werden kann und so konstruiert ist, dass sie den Körper im Wasser dreht, um Mund und Nase aus dem Wasser zu bekommen.
Personen über 140 kg haben somit nur eine Besonderheit: Aufgrund ihrer Körpergröße haben Sie i.d.R. größerer Kleidung an, welche folglich mehr Luft einschließen kann. Lassen Sie sich daher von ihrem Fachhändler oder von uns auf Messen beraten und entscheiden sich erst dann für die passende Rettungsgweste. Das Körpergewicht also die Masse an Land ist nämlich nur zweitrangig. |
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Arlt, Pascale
am 24.06.2012, Basel, Schweiz
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Ich suche eine Gebrauchsanweisung/Produktbeschreibung zu SECUMAR DIN 2929-C und kann diese auf der Homepage unter Gebrauchsanweisungen nicht finden. Können Sie mir weiterhelfen?
Antwort: Sicherlich meinen Sie eine Rettungsweste, die nach der Norm DIN 7929-C zugelassen wurde. Einen Rückschluss auf das Modell können wir daraus leider nicht ziehen.
Mit der DIN-Norm 7929 wurden ab dem 1.1.1987 sicherheitstechnische Anforderungen für Rettungswesten in Deutschland verbindlich festgelegt. Typ C beschrieb darin besondere Anforderungen an vollautomatisch aufblasbare Rettungswesten.
Die Norm DIN 7929 wurde allerdings im Jahr 1993 durch die europäische Normenreihe für Rettungswesten DIN EN 395, 396 und 399 abgelöst, welche wiederum im Jahr 2007 durch die weltweit gültige Normenreihe DIN EN ISO 12402 ersetzt wurde.
Eine Rettungsweste mit der Aufschrift DIN 7929-C wurde somit spätestens im Jahr 1993 gefertigt und ist damit mindestens 20 Jahre alt. Sie stammt aus der Zeit vor digitalen Bedienungsanleitungen und Internet, daher finden Sie auf unserer Webseite auch keine Bedienungsanleitung.
Die Weste hat ihr Lebensalter zudem bei weitem überschritten. Unser dringender Appell an Sie lautet daher: Vernichten Sie die Rettungsweste oder hängen Sie sie dekorativ im Wohnzimmer zusammen mit ihrem ausgemusterten Rettungsring auf, für den zukünftigen Gebrauch unbrauchbar gemacht. Andernfalls riskieren Sie das Leben des Trägers. |
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Rainer
am 06.06.2012, Lüneburg
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Ich möchte mir eine Rettungsweste (Automatik) für Dickschiffsegeln auf Nord- und Ostsee zulegen, auch bei schlechteren Wetterlagen (Ölzeug, Lifeline, etc.). Trotzdem sollte sie angenhme zu tragen sein. Ich habe die Ultra AX Harness/Ultra AX Plus ins Auge gefasst. Die gibt es aber nur in der 150N-Ausführung. Ist das ausreichen oder muss ich ein Modell der 275N-Klasse wählen?
Antwort: Wir empfehlen Ihnen für die Verwendung beim Segeln mit Ölzeug eine Rettungsweste der 275N-Klasse mit integriertem Harness.
Große Auftriebskörper wirken dem Eigenauftrieb und Luftblasen in Bekleidung entgegen. Kleinere Auftriebskörper wie die der ULTRA 150 stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Ihnen fehlt der Hebel, um im Falle der Bewusstlosigkeit diesem Auftrieb an der falschen Stelle entgegenzuwirken.
Natürlich sind Rettungswesten mit kleineren Auftriebskörpern leichter, da sie auch kleinere CO2-Patronen haben. Hierbei verweisen wir immer gerne auf das "gefühlte" oder wahrgenommene Gewicht der Rettungsweste. Ausschlaggebend ist nämlich nicht das eigentliche Gewicht, sondern wie es sich am Körper verteilt und anfühlt. Denn nur eine Weste, die angenehm zu tragen ist und nirgends drückt, wird auf Dauer Ihr Freund werden. Insbesondere wenn Sie die Weste als vorbildlicher Skipper auch bei besserem Wetter anelegen. Dann nämlich fehlen die möglichen Polsterungen der Schlechtwetterbekleidung und es zeigt sich schnell, ob Sie die Weste mögen oder nicht.
Daher raten wir Ihnen: Gehen Sie zu dem Fachhändler Ihres Vertrauens und nehmen Ihre Jacke mit. Probieren Sie die Rettungsweste sowohl mit Jacke aber auch im T-Shirt an. Als Kaufempfehlung raten wir Ihnen zur BOLERO 275. Sie besitzt einen sehr hohen Tragekomfort und ist mit Licht und Sprayschutzhaube nachrüstbar. Unser Favorit für den täglichen Gebrauch bei jedem Wetter. |
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von
Olaf Feldmeyer
am 30.05.2012,
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Für meinen Sohn habe ich eine Bravo Print Weste gekauft.
Haben Sie Daten über den Schadstoffgehalt von dieser Kinderweste?
Antwort: Wir können Ihre Sorge als Vater bestens nachvollziehen. Grundsätzlich handelt es sich bei dieser Kinderweste nicht um Bekleidung sondern um persönliche Schutzausrüstung (PSA), die in der Regel nicht direkt auf der Haut getragen wird. Diese unterliegt keinen Bekleidungs-Richtlinien sondern der europäischen PSA-Richtlinie 89/686/EWG. Die DIN EN ISO Norm 12402-4, nach der die Weste zugelassen ist, erfüllt die europäische PSA-Richtlinie. Im Rahmen der Zulassung der Rettungsweste wird somit auch die Konformität zur PSA-Richtlinie dokumentiert. |