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Sicherheitshinweis 08/2012

Sicherheitshinweis: Nicht jeder Seenotsender passt in jede Rettungsweste.


SECUMAR SCOUT mit integriertem Seenotsender und aufgesetzter Sprayschutzhaube. Nur ein durch SECUMAR zugelassener und installierter Seenotsender kann im Ernstfall sicher im System funktionieren.
 
 
Das Angebot an elektronischen Alarmierungsgeräten für den Seenotfall ist groß und wächst rapide weiter. Seenotsender gibt es in unterschiedlichen technischen Systemen und Größen. Wer eine Anschaffung plant, sollte dringend beachten: Nicht jeder Seenotsender passt in jede Rettungsweste – bestimmte Kombinationen können sogar gefährlich sein.

Der Grund für große Vorsicht bei der Ergänzung einer Rettungsweste um einen Seenotsender besteht darin, dass es sich bei der Rettungsweste um ein System handelt, dessen Komponenten genau aufeinander abgestimmt sind. Die Rettungsweste ist in genau der Weise zugelassen, wie sie angeboten wird. Ihre Funktionen können bei einem unsachgemäßen Seenotsender-Anbau gestört werden. Zudem kann die Zulassung der Rettungsweste nach DIN EN ISO verfallen, sollte ein vom Rettungswestenhersteller nicht zur Baumusterprüfung passender Gegenstand eingebaut werden.

Potenzielle Fehlerquellen gibt es zuhauf. So sind beispielsweise die Antennen oder die Geräte selbst zu scharfkantig. Wird der Seenotsender in die Schutzhülle eingelegt und scheuert am Schwimmkörper, kann er ihn zerstören und die Rettungsweste somit komplett funktionsuntüchtig machen. Ebenfalls möglich ist, dass das Aufblasen der Rettungsweste durch den unsachgemäßen Einbau eines Seenotsenders gestört oder verhindert wird. Bei anderen Geräten wiederum kann es Probleme mit der Entfaltung der Antenne geben, sobald die Rettungsweste aufgeblasen wird. Damit kann die Sendeleistung der Geräte erheblich eingeschränkt werden. Wieder andere Geräte sind am Mundschlauch der Rettungsweste zu montieren, was dessen Funktion beeinträchtigen kann oder sogar zu einer Zerstörung des Schwimmkörpers führt.



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So bitte nicht: Klemmen Sie bitte niemals ein nicht zugelassenes Zubehör wie z.B. einen solchen Seenotsender (PLB) an ein Schwimmkörper-Halteband. Diese bewegen sich im unaufgeblasenen Zustand. Eine Klemme wie hier zu sehen kann den Schwimmkörper beim Aufblasen beschädigen!So bitte nicht: Bitte klemmen Sie niemals nicht zugelassenes Zubehör wie diesen Seenotsender an das Mundventil ihrer Rettungsweste. Auch das Mundventil ist permanent in Bewegung. Bei Beschädigung des Mundventils kann der Schwimmkörper undicht werden.So bitte nicht: Im Vergleich zum vorigen Bild ist das Mundventil durch das Gewicht dieses Seenotsender verdreht. Sollte ein solcher Zustand dauerhaft vorkommen oder das Mundventil stetig innerhalb der Schutzhülle bewegt werden, kann dies zu einer Undichtigkeit des Schwimmkörpers führen.SCOUT 275 3D mit integriertem Seenotsender. Nur aufeinander abgestimmte Systeme funktionieren im Seenotfall.


SECUMAR warnt deshalb dringend, Rettungswesten ohne Rücksprache auf eigene Faust mit Seenotsendern auszustatten. Auch die Installation durch eine Wartungsstation darf nur erfolgen, wenn der Seenotsender für die Rettungsweste freigegeben wurde. SECUMAR hat die Produkte verschiedenster Anbieter intensiv mit Blick darauf getestet, wie sie sich am besten in Rettungswesten integrieren lassen. Die SECUMAR Experten haben nicht nur auf die technische Zuverlässigkeit geachtet. Wichtig war zudem die Kompatibilität von Seenotsender und Rettungsweste. Entscheidend für eine Integration in eine Rettungsweste ist vor allem auch die Möglichkeit einer automatischen und mechanischen Aktivierung des Seenotsenders. Manuell aktivierte Seenotsender müssen nicht am Schwimmkörper innerhalb der Rettungsweste installiert werden.

Als Konsequenz wird die SCOUT 275 3D mit einer Aufnahmetasche ausgestattet, in die sich das Modell „easyRESCUE A040-BW-COM“ besonders gut einfügen lässt. Auf Wunsch wird die Rettungsweste gleich komplett mit integriertem AIS-Seenotsender ausgestattet.

Weitere Nachfragen beantworten wir gern.


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