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Baltic Sprint Cup 2008 – ein Abenteuer mit Erfolgen für „DHH“, „KPMG“ und „guts `n glory“

… und Dank SECUMAR immer mit einem sicheren Gefühl bei jedem Wetter.


Guts'nGlory auf dem Leg 4 des Baltic Sprint Cup (Foto Nico Krauss)
 
 
Der Baltic Sprint Cup 2008 mit seinen Regatten kreuz und quer über die Ostsee ist für Mensch und Material eine große Herausforderung. Mit mehr als 60 Segel-Yachten haben doppelt so viele Schiffe teilgenommen wie im vergangenen Jahr. SECUMAR stattete drei der Crews mit Rettungswesten aus – um unter sportlichen Einsatzbedingungen Erfahrungen über SECUMAR-Technik zu gewinnen.
Frauen-Power der Skipperinnen Dr. Inken Braunschmidt (34) auf der Yacht „KPMG“ und Sabine Jüttner-Storp (53) auf der „DHH“ sowie ihrer Kameradinnen brachte ordentlich Schwung ins Teilnehmerfeld. Die rein weiblichen Crews führten Logbuch – hier einige Schlaglichter:

Nässe überall
„Die Wettervorhersage für die erste Etappe des Baltic Sprint Cup von Travemünde nach Karlskrona versprach viel Wind, Gewitter und Schauerboen und gegen Abend „sonnige Momente“. Für uns Frauen auf der „KPMG“ also genau das Wetter, welches wir vom Atlantik her schon gewöhnt sind. Hat jemand was von Sommerurlaub gesagt? Nach wie vor gilt wohl: Wir mögen es nass. Was stimmt mit uns eigentlich nicht dass wir uns immer wieder diesem Zustand der Nassheit freiwillig ausliefern? Wir wissen es genau: Wir wissen es wenn die Crew beim Surfen der Wellen laut jubelt, weil schon wieder der letzte Top-Boot-Speed gesteigert wurde. Wenn die Sonne auf ein aufgewühltes Meer scheint und wir mit unserem Spinnaker über die Wellen reiten. Wenn das Gefühl von „mit den Elementen eins sein“ Lächeln in die Gesichter der Crew malt. Wenn Engel Wellen reiten gibt es keine schlechte Wettervorhersage.“

“DHH” - Six women, a lot of wind and no cry
„Achterlicher Wind bis 38 Knoten erlebten wir auf unserem ersten Ritt über 28 Stunden 28 Minuten –unser einziger Schaden: eine ausgerissene Öse im Kojen-Leesegel und ein gebrochener Mastrutscher. Susi kletterte unterwegs zur Schadensbegrenzung in den Mast. Erfolgreich managten wir einen Sonnenschuss während eines Gewitters am frühen Sonnabend Abend. Super-Trockenwetter in Karlskrona: Wir können mit Seewasser getränkte Klamotten aus den Schränken der Achterkajüte trocknen. 30 Minuten nach der Spi-Havarie stand der Spi erneut. Im Verlauf der Nacht war es nie dunkel – Spitrimmen also kein Problem. Aber in den frühen Morgenstunden wurden Böen bis 29 Knoten und hohe Wellen ein Problem. Wir bargen den Spinnaker. Am Sonntag gegen Mittag folgte ein weiterer Spi-Segel-Versuch. Nach einer Stunde brachen wir ihn ab – bei Riesenwellen und Böen bis 28 Knoten war exaktes Steuern nicht mehr möglich."

Der große Triumph der „KPMG“
„Es war unser Kurs, unser Wind, unsere Wellen. Wir hatten es bei der Wettervorhersage ja schon gehofft: Das Rennen von Kleipeda nach Gdynia hatte alle Voraussetzungen für uns und unser Boot KPMG erfolgreich zu werden. Es war Spikurs angesagt, zwar ein sehr spitzer, d.h. der Wind kam eher seitlich als von achtern, doch nur mit 10-15 kn so dass 8 Frauen 15 Stunden lang Segel getrimmt, gewechselt und wieder getrimmt haben, an Schlaf war nicht zu denken. Da bei spitzen Kursen das Boot Gefahr laeuft aus dem Ruder zu laufen und sich platt aufs Wasser zu legen klangen die Laute an Bord wie eine Schallplatte: Trrrimmm (Druck ins Segel bekommen), Fiiiiiieren (man muss dem Segel auch geben können, nicht nur nehmen) und wenn das Boot kurz vorm Sonnenschuss war „Auf, auf, auf!!!“ (um die Schoten und den Baumniederholer aufzumachen, damit das Boot nicht platt auf dem Wasser liegt). Morgens bei Sonnenaufgang kamen wir an. Über Handy und Internet herausbekommen, was wir vielleicht gehofft hatten, aber nicht wirklich glauben konnten: Da stand 1. Platz für KPMG...Plötzlich war egal, dass wir hundemüde und fix und fertig waren, die ganze Schinderei hatte sich gelohnt.“

Die „KPMG“, eine Archambault 35, kam in der Gruppe der Racer letztendlich auf Platz 11 von 21 und die „DHH“, eine X-40, bei den Cruisern auf Platz 16 von 40.


"guts'n glory" auf hervorragendem dritten Platz

Sie hatten sich ein großes Ziel gesetzt: Skipper Christopher Wuttke aus Bückeburg und seine 13 Männer wollten mit ihrer brandneuen Yacht vom Typ Rogers 46 beim Baltic Sprint Cup auf die vorderen Ränge – und sie haben es geschafft! Am Ende aller Wettfahrten auf Bornholm angekommen, belegte die "guts'n glory" den dritten Platz und musste sich nur den baugleichen Schiffen „Danebury“ und „Yeoman“ geschlagen geben, deren Crews jedoch schon mehr Erfahrung mit den Yachten haben, weil sie bereits länger auf ihnen trainieren. Skipper Wuttke ist mit dem Resultat zufrieden. Der gesamte Baltic Sprint Cup 2008, seine dritte Teilnahme, sei „Weltklasse“ gewesen, angefangen von der Start-up-Party in Travemünde, für die seine Firma „SE Spezial-Electronic AG“ gesorgt hatte, über das herausragende Klaipeda Sea Festival in Litauen bis zum großen Showdown auf Bornholm habe er viele zufriedene Stimmen gehört.

Nach diesen Rennen und insbesondere nach Abschluss der Saison im Herbst werden SECUMAR-Techniker mit den Aktiven über deren Erfahrungen mit den Rettungswesten sprechen. Lob und Kritik werden aufgenommen, um sie beim Design künftiger Modelle einfließen zu lassen.


Die KPMG Damen genießen die Regatta (Foto Madleine Krüger)
 
 


Externe Links

Homepage des Racers Guts'n Glory  http://www.gutsnglory.de/
Homepage Team DHH-KPMG  http://www.team-dhh-kpmg.de/

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