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Rettungswesten - Lifejackets

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Der Anfang 1926 Der Anfang: Es begann unter Wasser
Zwei Karrieren hatte Karl Bernhardt schon erfolgreich absolviert, als der erste Weltkrieg zu Ende ging: Als Hofopernsänger hatte ihn das Publikum in Darmstadt und Stettin gefeiert, und als umsichtigen Kavallerie-Offizier schätzten ihn seine Vorgesetzten. Allein: Beide Berufe waren im Nachkriegsdeutschland nicht sehr aussichtsreich. Jetzt entsann sich Karl Bernhardt seiner technischen Fähigkeiten, vertiefte sie, gründete die „Ingenieur Karl Bernhardt Apparatebau“ - und baute Taucherausrüstungen.
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Die Pamir

1957 1959

Die Tragödie: Der Untergang der „Pamir“
Eine Schiffs-Tragödie erschüttert ganz Deutschland: Das Segelschulschiff Pamir sinkt am 21. September 1957 im Orkan vor den Azoren. Von den 86 Besatzungsmitgliedern können drei Tage später nur sechs Mann völlig erschöpft aus zerschlagenen Rettungsbooten geborgen werden. Die anderen hat die tosende See getötet – trotz angelegter Schwimmwesten. Dies ist der Anlaß für Jost Bernhardt, Rettungsgeräte zu konstruieren, die den Träger auch dann vor dem Ertrinken schützen, wenn er ohnmächtig ist.
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Bundeswehr 1963 1964 Der Aufstieg: Rettungswesten für die Bundesmarine
Der aggressive Kommunismus in Europa und der Krieg in Korea sind die Auslöser: 1955 tritt die Bundesrepublik Deutschland der westlichen Verteidigungsgemeinschaft NATO bei. In den folgenden Jahren wird nicht nur ein Landheer, sondern auch wieder eine Marine aufgebaut. Vielen der Offiziere haben die ganze Härte der See bei ihren Einsätzen im Weltkrieg nur allzu oft zu spüren bekommen. Sie wissen um die Wichtigkeit der persönlichen Schutzausrüstung – sie vertrauen Bernhardt Apparatebau. 1964 wird mit der Erstausrüstung der Bundesmarine mit der Standardweste MRS 3 begonnen. Die Bundesmarine und Bernhardt Apparatebau – eine Verbindung, die seitdem Bestand hat.
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Die SECUMAR BS 8 1970 Der Durchbruch: Von der Binnenschifffahrt zum Freizeitvergnügen
Jahr für Jahr etwa 100 ertrunkene Binnenschiffer - das ist die bedrückende Situation in den 60-er Jahren. Mehr als Grund genug für SECUMAR, sich darüber Gedanken zu machen und eine Lösung zu finden. Sie kommt 1970 auf den Markt. Ihr Name: SECUMAR BS 8. Sie bringt gleich mehrere Innovationen und Vorteile auf einen Schlag: Sie ist ohnmachtssicher durch eine Vollautomatik, handlich und unauffällig, nahezu unsichtbar durch eine besondere Faltmethode des Schwimmkörpers. Der bestechende Tragekomfort zieht Kreise weit über die Berufsschifffahrt hinaus. Er schafft den Durchbruch in bis heute ständig wachsendes Gebiet, das der Segler und Freizeitkapitäne.
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Der Aufschwung
1975
Der Aufschwung: Segel-Spaß mit Sicherheit
Das Segeln war in früheren Zeiten eine eher elitäre Angelegenheit. In erster Linie der Adel und vielleicht noch ein paar Wirtschaftskapitäne frönten diesem teuren Freizeitvergnügen. Otto Normalverbraucher war die Wasserwelt von Kaiser Wilhelm II samt seiner Kieler Woche verschlossen - es sei denn, er fungierte als Fähnchen-Schwenker an Land. Mittlerweile ist nicht nur der Kaiser Geschichte, sondern auch die Segelei hat sich kräftig gewandelt. Die Traumsportart ist auch dem „kleinen Mann“ zugänglich, der - immer im Vergleich zu damals - heute mit guten Einkommen günstige Schiffe erwerben kann. Die Konsequenz: Etwa eine Viertelmillion Bundesbürger betreiben Segeln als Sport - und SECUMAR bietet die Sicherheit dazu.
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Das Deutsche Museum
1986
Der Ritterschlag: SECUMAR im Deutschen Museum
Das Deutsche Museum in München besitzt eine beispiellose Sammlung von technischen Meisterleistungen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Epochen. Auch SECUMAR ist hier vertreten; zum einen natürlich mit Rettungswesten aus der Schifffahrt. Zum anderen haben SECUMAR-Produkte in der 1986 wiedereröffneten Luft- und Raumfahrtausstellung ihren Platz gefunden.
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Zusammenarbeit mit Stearns
1993
Die Partnerschaft: Zusammenarbeit mit STEARNS
Gesucht und gefunden - auf diesen einfachen Nenner kann man die Beziehung zwischen SECUMAR und dem amerikanischen Unternehmen STEARNS bringen. Diese transatlantische Partnerschaft der strategischen Art begann 1993 und wird seitdem kontinuierlich ausgebaut. SECUMAR hat unter anderem Feststoffwesten von STEARNS im Programm - und die Amerikaner wiederum profitieren von den aufblasbaren Rettungswesten aus Deutschland.
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Die Zukunft: Der Wille zur Innovation
1995
Die Lebensretter: Spezial-Westen für die DGzRS
Mit den Männern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger pflegt SECUMAR einen intensiven Erfahrungsaustausch. Vor diesem Hintergrund entstand mit der "DGzRS-Rettungsweste Mod.4" ein bis dato einzigartiges System. Know-how aus der Arbeit für die Rettungsprofis fließt auch in die Rettungswesten für Wassersportler ein.
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Die Zukunft: Der Wille zur Innovation
1998
Die einzigartige Erfindung: Der Wille zur Innovation
In der zweiten Hälfte der Neunziger Jahre gelang es SECUMAR, eine Reihe von bahnbrechenden Erfindungen für die Technik von persönlichen Seenotrettungsmitteln zur Serienreife zu bringen.
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Die Zukunft: Der Wille zur Innovation
2001
Die Ergänzung: Rettungsinsel SECUMAR-Island
SECUMAR kommt immer wieder geäußerten Kundenwünschen nach. Gemeinsam mit der Deutschen Schlauchbootfabrik (DSB) wird als Ergänzung der Angebotspalette eine Rettungsinsel für Wassersportler auf den Markt gebracht - die einzige ihrer Art, die in der Bundesrepublik hergestellt wird.
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Der Kälteschutz: SECUMAR OTS 600
2003
Der Kälteschutz: SECUMAR OTS 600
Im Wasser lauert nicht nur der nasse, sondern auch der kalte Tod - deshalb erweiterte SECUMAR seine Angebotspalette um Kälteschutzbekleidung.
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